Time to say Good bye

1 Kommentar 28.7.09 22:14, kommentieren

Mitesser

Nach der Arbeit hatte ich mir zuhause ein Stück Hefezopf abgeschnitten... mit Butter bestrichen... einen Pott Kaffee gekocht... beides auf einem Holzbrett auf den Wohnzimmertisch gestellt und war nochmal kurz in die Küche gegangen um noch was zu holen.

Es war wirklich nur ein moment vergangen als ich lautes Schmatzen hörte...da saß Lancelotte auf dem Sofa die Vorderpfoten schön ordentlich aufs Holzbrett gestellt und leckte schon mal eifrig die Butter vom Hefezopf. Auf meinen lauten Protest guckte er mich nur mit großen Augen an und  leckte sich noch mal übers Schnäuzchen bevor er sich trollte...

1 Kommentar 18.4.09 15:23, kommentieren

Alle Jahre wieder....

Allen, die sich hierher verirren wünsche ich ein Frohes und Friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2009

 

1 Kommentar 24.12.08 19:06, kommentieren

Ich bin wieder da ...

Nach meinem Umzug und einigen Pannen bin ich seit gestern wieder online...

Bald gibts hier auch wieder mehr von mir zu lesen...

31.10.08 00:34, kommentieren

Neues aus dem Elsternnest

Nachdem ja letzten Samstag das Drama mit den beiden Elsternkindern war, schien das Nest verwaist zu sein. Und oh Wunder, es bewegte sich etwas in den Tiefen dieses hoch im Baum angebrachten Ortes. Am letzten Mittwoch morgens um 9 Uhr stand dann Minielster todesmutig am Rand ihrer Behausung. Sie streckte sich, flatterte versuchsweise mit ihren Flügeln, drehte eine Runde über den Rand, streckte sich wieder, usw. Es schien fast, als müsse sie für ihren Abflug Mut sammeln. Währenddessen saßen ihre Eltern in blickweite keine 10 m entfernt auf dem nächsten großen Baum und lockten. Als genug Mut beisammen war flatterte die Minielster los und landete außerhalb meiner Sicht.

Seit dem wird der Aufenthalt meiner Katze und auch die Anwesenheit jeder anderen Katze von seiten der Elsterneltern laut beschimpft.

Gestern nun hatte ich das große Vergnügen die Minielster aus nächster Nähe zu sehen. Sie war wohl am Vormittag im Garten eines Nachbarn unterwegs, hatte dort am Teich getrunken und war dann im nächsten Gebüsch verschwunden. Ich stand am Zaun und sprach mit meiner Nachbarin, als es hinter mit plötzlich raschelte. Da hüpfte die kleine Elster doch gerade von einem Busch in die Tanne und kletterte von einem Ast zum nächsten, bis sie außerhalb der katzenreichweite und meiner Sicht war.

1 Kommentar 22.6.08 14:01, kommentieren

Freud und Leid...

Wie nah Freude und Leid liegen können, hab ich heute mal wieder erfahren dürfen.

Nachdem meine alte Katzendame Lucy letzten Dienstag von ihrem Abendspaziergang nicht nach Hause kam und auch Mittwoch- und Donnerstagmorgen nicht zu finden war rechnete ich eigentlich mit dem schlimmsten. Und oh große Freude in der Nacht von Donnerstag auf Freitag stand sie ziemlich ausgehungert und zerrupft vor der Terrassentür und verlangte Einlaß. 

Am heutigen Morgen nun herrschte im Garten ein ziemliches Gezeter. Das Elsternpaar, das in der Tanne im Garten am brüten ist, war lautstark am rumkrakelen. Ich vermutete, daß sie sich durch irgendeine der Nachbarskatzen gestört fühlten, denn meine Chaoten waren zum Zeitpunkt des Krawalls noch im Haus. Gegen Mittag durften meine drei dann auch in den Garten und der Radau der Elstern wurde noch um einiges lauter, bis auf einmal ein Vogel erbärmlich um sein Leben schrie. Da ich die Jagdlust meiner Chaoten kenne ließ ich alles stehen und liegen und spurtete in den Garten. Schon auf der Terrasse sah ich ihre vermeindliche Beute liegen: eine junge Elster. Ich nahm den kleinen Vogel in die Hand und bemerkte sofort, dass eines seiner Beinchen gebrochen war, damit war der Versuch den kleinen Kerl wieder zu seinen Eltern zu bringen hinfällig. 

Ich brachte das Kerlchen dann in die Wildtieraufzuchtstation nach Wiltingen/Saar. Dort wird er jetzt erst einmal seinen Bruch auskurieren, der wie mir der Leiter mitteilte gute Chancen auf Heilung hat. Er ist auch zur Zeit nicht das einzige Elsterkind was dort aufgepäppelt wird. Wenn er wieder gesund ist, wird man versuchen ihn wieder hier im Garten auszuwildern in der Hoffnung, dass er von seinen Eltern wieder aufgenommen wird. 

In der Zwischenzeit hatten meine miauenden Rabauken Hausarrest, der sich über den Rest des Tages erstreckte, nachdem ich nach meiner Rückkehr feststellen mußte, dass ein zweiter Jungvogel wohl bereits am Vormittag gestorben war. Kein Wunder, dass die Elstereltern so aufgebracht waren.                                                  

14.6.08 23:40, kommentieren

Ostergast...

Am Karfreitag gabs plötzlich auf meiner überdachten Terrasse einen Katzentumult. In der festen Überzeugung, dass meine Raubtiere mal wieder eine Maus am jagen waren und mir das Viehchen aufgrund der Überzahl meiner Miezen leid tat, sah ich nach dem Rechten. Und was hockte da  ziemlich zerzaust hinter einem Öfchen .... ein Nestling. In diesem Fall eine noch flugunfähige Türkentaube. Natürlich waren meine Katzen nicht sehr erfreut, dass ich ihnen ihre Beute wegnahm.

Nach einer ersten Begutachtung des Jungvogels konnte ich außer ein paar Schrammen und Kratzer keinerlei schwere Verletzung feststellen. Täubchen benutze sowohl ihre Flügel und flatterte ganz munter und war auch in der Lage mit ihren Krallen sich auf meinem Finger festzuhalten. Nachdem der erste Schock überwunden war, versuchte ich den Vogel mit eingeweichten Körnern zu füttern, was sich aber als unmöglich herausstellte. (Ich hätte zum Füttern eine Kropfspritze benötigt.) In Wasser aufgelöster Traubenzucker mit einer Spritze tropfenweise an der Seite des Schnabels gegeben wurde gut geschluckt.  Die Nacht verbrachte der Vogel in einem Körbchen im abgeschlossenen Bad.

Am nächsten Tag rief ich dann in der nächstgelegenen Wildtieraufzuchtstation in Wiltingen an. Ich konnte das Täubchen sofort vorbeibringen. Dort erzählte man mir, man habe zur Zeit einige Türkentauben und werde versuchen diesen Nestling einer Taubenmama unterzujubeln, so daß sie ihn mitfüttere.

 

1 Kommentar 28.3.08 21:48, kommentieren